Erklärvideo für Inserenten des Stellenportals Elblandjobs

Stellenanzeigen in Deutschland: Zu viel Einheitsbrei

Sie haben viel Zeit und Kosten in die Gestaltung einer Stellenanzeige investiert. Trotzdem will es mit dem Talentnachwuchs nicht so recht klappen. Das legt die Vermutung nahe, dass Sie Ihre Zielgruppe mit dem Jobangebot entweder nicht erreichen oder nicht überzeugen konnten. Da sind Sie in guter Gesellschaft. Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Employer Telling und der Softwarefirma Textkernel führt Deutschlands Arbeitgebern deren Einfallslosigkeit vor Augen, wenn es um das Verfassen einer schriftlichen Stellenanzeige geht. Zu viel Einheitsbrei und zu wenig Differenzierung, zu viele „-ungs“ und zu wenig aktive Sprache, zu viele Informationen, die eigentlich nicht interessieren.

Es gibt Mitmenschen, die studieren Stellenanzeigen nicht, um Bewerbungen zu schicken, sondern um dem Unternehmen mit einer Klage zu drohen. Nämlich dann, wenn Sie Verstöße gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz im Anzeigentext entdecken. Damit Ihre Stellenausschreibung AGG-konform gelingt und nicht zum finanziellen Risiko wird, empfehlen wir Ihnen unsere Praxistipps.

Aktuelle Arbeitsmarktstudie: Berufsstarter wünschen sich flexible Arbeitszeiten, aber nur zu ihren Gunsten

Berlin – November 2016. Für deutsche Berufsstarter sind flexible Arbeitszeiten ein eindimensionales Thema. Zwar präferieren 81 Prozent von ihnen  derartige Modelle, schränken aber ein, dass sie zu ihren Gunsten gestaltet sein müssen. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen GenY-Barometers, den das Karrierenetzwerk ABSOLVENTA gemeinsam mit dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen trendence sowie in Kooperation mit der Hochschule Koblenz erhebt. Demnach ergibt sich ein interessanter Widerspruch in der Erwartungshaltung der Berufsanfänger. Denn bei der Frage nach den bevorzugten Kernarbeitszeiten bevorzugen sie 7 bis 16 Uhr beziehungsweise 8 bis 17 Uhr. Dafür sprachen sich insgesamt drei Viertel der Befragten aus. Zudem liegt die bevorzugte Zahl der Wochenstunden im Schnitt bei etwas mehr als 36 Stunden. Wirkliche Flexibilität sieht anders aus.